Über mich

Tabea Hörsch - Unterrichten

Tabea Hörsch wuchs mit klassischer Musik auf und entwickelte ein zunehmendes Interesse am Spielen in Bands und Ensembles verschiedener Stilrichtungen, an Improvisation und Komposition. Dies führte sie zum künstlerischen Jazzcello-Studium an der Hochschule für Musik und Tanz Köln (Bachelor of Music, Jazz/Pop, Violoncello). Dort studierte sie bei Gunther Tiedemann, Axel Lindner, Dieter Manderscheid und Shannon Barnett. Seitdem ist sie in der Kölner Musikszene aktiv. 

 

Als Cellistin und Komponistin ist sie unter anderem in den Ensembles Emajamaa (Handpans, Cello, Schlagzeug) und HARB (Geige, Cello, E-Gitarre, Schlagzeug) tätig. In diesen Kontexten nutzt sie das Cello vielseitig: mit Extended Techniques, improvisatorisch, in der Funktion eines Basses, akkordisch oder als Melodieinstrument ein.

 

Darüber hinaus ist sie festes Mitglied verschiedener Ensembles, darunter

Samhita (Sitar und Crossover-Ensemble), Lavandula (Saxofon, Bratsche, Cello, Kontrabass, Schlagzeug), Emil’s Searching (Saxofon, Geige, Cello, Bass, Schlagzeug), Miriam Ast Trio (Gesang, Cello, Piano) sowie Alys (Cello, Gitarre, Schlagzeug). 

 

Sie arbeitete mit Singer-Songwriterinnen wie Mayiia, Margo, Nora Beisel, Big Sorry, Knatterbunt, LIZART, begleitete Theaterproduktionen wie MC Messer des UAER e.V. sowie die Klima-, Mittelmeer- und NSU- Monologe des Wort- und Herzschlag e.V. und ist als Session- und Studiomusikerin tätig. 

 

Tabea Hörsch ist Mitglied des Klangfabrik Scoring Orchestra und wird von Live Music Now gefördert. 


Neben ihrer künstlerischen Arbeit mit dem Cello verfügt Tabea Hörsch über einen fundierten pädagogischen Hintergrund. Grundlage hierfür sind ein Studium des Grundschullehramts sowie der Theaterpädagogik an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg. Ergänzend absolvierte sie Seminare der Cello-Fachdidaktik an der Hochschule für Musik und Tanz Köln im Rahmen des instrumentalpädagogischen Profils. 

 

Derzeit unterrichtet sie privat sowie als Cellolehrkraft an der Musikschule Krefeld. Neben dem Erlernen der Spieltechnik und des traditionellen Cellorepertoires ist es ihr im Unterricht wichtig, von Anfang an Räume für Kreativität, freies Spiel, Improvisation und Extended Techniques zu öffnen. 

 

Im Mittelpunkt stehen dabei stets das persönliche Interesse und die individuelle Lernweise der Lernenden, die Begeisterung für das Cello und die Musik sowie das gemeinsame Musizieren. 

Tabea Hörsch - Foto by Marc Stockmeier